Das Baumeisterhaus
Das Werk und Wohnhaus des Steinmetzen Leonhard Weidmann. Es befindet sich in der Oberen Schmiedgasse, gleich unterhalb des Marktplatzes und zählt wohl zu den schönsten Patrizierhäusern Rothenburgs. Heute wird es als Café genutzt. An der Fassade können in plastischen Darstellungen die 7 Tugenden bewundert werden: Herzensgüte, Mütterlichkeit, Sanftmut, Mäßigkeit, Mut, Gerechtigkeit und Klugheit sowie die 7 Laster: Völlerei, Verrat, Falschheit, Geiz, Unkeuschheit, Trägheit und Eitelkeit
Der Feuerleinserker
in der Klingengasse, nahe der St.-Jakobs-Kirche, ist eines der malerischsten Motive der Stadt. An ihm kann man folgenden Spruch lesen:
"Du findest für den Leib
das Brot in diesem Haus
das Brot für deine Seele
teilt Gottes Wort dir aus".
Das Fleisch- und Tanzhaus
Es befindet sich hinter dem Georgsbrunnen und bietet eine herrliche Fassade und einen steilen Fachwerkgiebel. Das Haus wurde auf den Grundmauern des ältesten Rathauses der Stadt errichtet, das 1240 einem Brand zum Opfer gefallen war. Bis ins 18. Jahrhundert boten die Fleischer im Untergeschoss ihre Produkte feil und über den Kreuzgewölben feierte die Stadtbevölkerung im recht hohen Saal ihre Feste. Heute befinden sich im Untergeschoss die Verkaufsausstellungsräume des Rothenburger Künstlerbundes, in den oberen Räumen die Kleiderkammer des Vereins Historisches Festspiel.
Die Gerlachschmiede
eines der reizvollsten Fachwerkhäuser Rothenburgs, in unmittelbarer Nähe zum Rödertor.
Das Hegereiterhaus
Steht inmitten des Spitalhofes. Das Haus wurde 1591 erbaut und die Bauinschrift mit dem Wappen trägt das Zeichen des bekannten Rothenburger Steinmetzen Leonhard Weidmann. Im Erdgeschoss des Hauses war die Spitalküche eingerichtet, darüber wohnte der Verwalter der ausgedehnten Spitalgüter.
Die Marienaaphoteke
Es ist eines der schönsten Rothenburger Patrizierhäuser. 1488 ließ sich das Haus Bürgermeister Jagstheimer erbauen. Dahinter wohnte 1513 Kaiser Maximilian I. als prominentester der zahlreichen hohen Gäste.
Die Ratstrinkstube mit Kunstuhr
Sie steht am Marktplatz und war früher nur für die Ratsherren zugänglich. In seinem hallenartigen Erdgeschoss stand die städtische Ratswaage, heute ist dort die Tourist Information untergebracht. An der Fassade befindet sich die berühmte Kunstuhr (1910), die täglich zu jeder vollen Stunde von 11.00-15.00 und 20.00-22.00 Uhr die legendäre Meistertrunk-Szene zeigt. Die große Stadtuhr, die Sonnenuhr von 1768 und das reichsstädtische Wappen schmücken den Giebel des Gebäudes.
Die Rossmühle
befindet sich am Mühlacker, dem so genannten freien Platz vor der Rossmühle mit den Resten einer 400-jährigen Linde. Im Innern konnten 16 Pferde die 4 Mahlgänge eines mächtigen Göpelwerks antreiben. Heute ist die Rossmühle eine der beiden Jugendherbergen Rothenburgs.
Das Staudtsche Haus und der Staudtsche Hof
in der Herrngasse. Kunstvolle schmiedeeiserne Fenstergitter im Stil des Barock zieren dieses bemerkenswerte Haus. Säulen, Galerien, Erker und ein Treppenturm zeigen die ganze Palette mittelalterlicher Gestaltungsmöglichkeiten für eine "Wohnung im Freien", wie sie von den Stadtadeligen bevorzugt wurde. Das Gebäude ließ die Familie von Staudt, die es seit 4 Jahrhunderten bewohnt, nach einem Brand 1678 im alten Stil erneuern.


