Das Burgtor
Wurde am Ende des 14. Jahrhunderts erbaut, die Toranlage erst ca. 1460-70. Das einflügelige Holztor mit Schlupfpförtchen stammt aus dem Jahr 1555. Diese kleine Türe im inneren Torflügel wird auch Nadelöhr genannt - ein Durchstieg für nur eine Person. Durch diese Tür brauchte man nachts die großen Tore nicht zu öffnen, was auch viel zu gefährlich gewesen wäre. Bei Dunkelheit, während die Stadttore geschlossen waren, war nur mit Genehmigung des Rates ein Eintreten oder Verlassen möglich. Das Außentor ist wappengeschmückt und wird von dem spitzgiebeligen Wach- und Zollhäuschen flankiert. Am mittleren Torbau sind noch die Öffnungen für die Ketten der Zugbrücke zu sehen und die Maske, durch deren Mundöffnung heißes Pech auf Angreifer geschüttet werden konnte.
Das Galgentor
Es wurde um 1388 erbaut. Es ist nach dem Galgen, der sich früher hier in unmittelbarer Nähe befand, benannt. Das Tor wird auch Würzburger Tor, nach der durch das Tor führenden Straße nach Würzburg, genannt.
Das Klingentor
Tor am Klingentorturm.
Kobolzeller Tor
Wurde um 1360 erbaut und ist Teil einer der interessantesten Wehranlagen der Stadt mit Zwinger. Beim inneren Turm leitet eine Treppen zur "Steige", der steilen Straße, die aus dem Taubergrund aufsteigt. Vom inneren Torturm aus gelangt man auf den Wehrgang und den zinnengekrönten Ausguck "Teufelskanzel". Ein Wach- und Zollhäuschen lehnt sich an den Bogen des äußeren Tors, das von außen mit schönen Wappen geschmückt ist.
Das Rödertor
Stammt aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert. Zwei schöne, spitzbehelmte Zoll- und Wachhäuschen, nach außen und innen mit Schießscharten versehen, flankieren das Vortor. Zum äußeren Tor der rechteckigen Bastei führte eine steinerne Brücke über einen mauerumschlossenen Graben. Auf die Brücke über dem Stadtgraben gelangt man durch des innere. Mit diesem war der Zwinger direkt vor dem inneren Stadttor überbaut und seine Streichtürme ermöglichten eine wirkungsvolle Bekämpfung der Angreifer, die bis in die Zwingeranlage vorgedrungen waren.
Das Spitaltor
Leonhard Weidmann lies das Tor erbauen.
Es hat die Form einer Acht und besitzt 7 Tore, ein Fallgitter und eine Zugbrücke.


