Museen

Fränkisches Museum

Das Fränkische Museum ist eines der bedeutendsten Volkskunstmuseen in Süddeutschland. Den Glanzpunkt der Dauerausstellung setzt die für ein Museum dieser Größenordnung außergewöhnlichen Fayencesammlung. Form und Dekor der knapp 700 Exponate zeichnen ein präzises Bild der stilistischen Eigenheiten der nahen Manufakturen Ansbach, Schrezheim und Crailsheim. Durch eine Sammlung fränkischer Möbel wir ein Einblick in die Wohnungen vergagengener Epochen. Angefangen mit Blankholzmöbeln und Fassadenschränken des 17. und 18. Jahrhunderts folgen bürgerliche Wohnzimmer im Stil des Rokoko, Empire, Biedermeier und Jugendstil. Die Wohnkultur der ländlichen Bevölkerung wird in den Bauernstuben des 18. und 19. Jahrhunderts erlebbar. Dieser Sammlungsschwerpunkt wird durch eine Serie bemalter Möbel aus Franken vervollständigt.

Von besonderem Reiz ist die Abteilung ?Kleid und Ausstattung im Lebenslauf?. Hebammenkoffer, Säuglingszubehör, Spielzeug, Liebesbriefe, Textilien, Tracht und ein mit Aussteuergut beladener ?Bräutelwagen? sind hier zu finden, ebenso wie die persönlichen Dinge, mit denen sich die Menschen einst umgaben. Mit religiösen Motiven verzierte Gebrauchsgegenstände geben Zeugnis davon, dass Leben und Arbeit früher in hohem Maße religiös überformt waren.

 

Sängermuseum

Das Sängermuseum des Deutschen Sängerbundes ist das einzige Chormuseum dieser Art in Deutschland. Es gewährt faszinierende Einblicke in einen wichtigen Bereich der deutschen und europäischen Kultur- und der Musikgeschichte. Unter den ausgewählten Exponaten befinden sich kostbare Fahnen, Pokale, Medaillen sowie andere typische Vereins- und Festabzeichen, Chroniken und Protokollbücher, Bildmaterial, Musikinstrumente und Noten von den Anfängen der Sängerbewegung bis zur Gegenwart. Ebenso finden sich in der Ausstellung handschriftliche und gedruckte Dokumente und Notenausgaben zu den wegweisenden deutschen Sängerfesten und Chortage seit dem frühen 19. Jahrhundert.

 

 

Handwerkerstuben

Die im Westflügel des ehemaligen Benediktinerklosters untergebrachten Handwerkerstuben zeigen original erhaltene Werkstätten eines Zuckerbäckers, eines Töpfers, eines Schuhmachers, einer Weberei, einer Blaufärberei und einer Zinngießerei. Sie stammen größtenteils komplett von den letzten Feuchtwanger Handwerksmeistern.

Die Handwerkerstuben sind eine Nebenstelle des Fränkischen Museums.